Nach dem Markt ist vor dem Markt

Die vier Wochen in unserem Stand auf dem Passauer Christkindlmarkt sind wie im Fluge vergangen. Viele Gespräche mit Passanten haben wir dort geführt und auch in diesem Jahr sind etliche unserer Werke über den Tresen gegangen.

Vor allem die neuen Stifte- und Zettelboxen sowie die Schatzkisten fanden ungeahnten Absatz. Und natürlich auch wieder die Stücke aus der Finest Selection.

Besonders erfreulich ist das rege Interesse an den nächsten Einsteigerkursen im Februar, die bis auf zwei Plätze ausgebucht sind. Das ausgelegte Kursprogramm für 2026 wurde eifrig studiert.

Die vielen Arbeitstreffen aus 2025 haben uns einen guten Puffer verschafft, sodass unser Lager mit den Basics und den Klassikern gut gefüllt bleibt. Im Grunde könnten wir gleich wieder einen Markt bestücken.
Das finden wir alle sehr beruhigend, gibt es uns für dieses Jahr doch die Freiheit, an den wirklich fordernden Themen zu arbeiten und die Intarsienkunst in aller Ruhe noch ein bisschen weiter zu erforschen.

Trotzdem müssen die Kleinteile wie Haarspangen und Boxen schnell wieder aufgefüllt werden – das erste Arbeitstreffen wartet dafür schon Ende Januar.

Christkindlmarkt 2024

Unser erstes Marktabenteuer startete unmittelbar nach Eintragung des Vereines ins Register der Amtsgerichtes Passau.

Für den Passauer Christkindlmarkt wurde uns ein Stand zur Miete angeboten. Mit etwas mulmigem Gefühlen zwischen „Können wir überhaupt etwas verkaufen?“ und „Haben wir genug Material für die vier Wochen?“ halfen die Mitglieder zusammen, um die Verkaufsbude einzurichten, die Beleuchtung zu installieren und die Ladentheke neu zu überziehen.
Das Auge isst schließlich mit, wenn man als interessierter Käufer die Arbeiten bewundert. 🙂

Am 26. November 2024 wurde der Markt eröffnet. An den ersten beiden Tagen warfen viele Passanten einen verwunderten Blick in unsere Richtung: „ja, wir sind neu hier!“ Und:“ ja, das schneiden wir alles selber…! 🙂
Die vier Katzentabletts waren binnen 5 Stunden alle wegverkauft.

Ab dem dritten Tag brach dann der Ansturm über uns herein – alleine am ersten Marktsamstag gingen über 20 % unseres Anfangsbestandes über den Tisch…
Hilfe, wir laufen leer!!!

Der Rest der Markttage war ein einziger Rausch an positiven Kommentaren, tollen Gesprächen mit und auch ohne Verkäufe, sprachlicher Spaß mit amerikanischen sowie tschechischen Gästen und Nachtschichten in der Werkstatt, um noch genügend Arbeiten nachzufertigen, damit die Bude nicht leerläuft.

Am Ende waren an die 95 Prozent unserer angebotenen Werke verkauft in alle Welt – sogar bis nach Japan ging ein kleines Tablett mit Dackelmotiv.
Das Masterpiece – der „Feuervogel“ fand in Gütersloh ein neues Zuhause.

Fürs erste Mal haben wir uns gut wirklich geschlagen und VIEL tolle Erfahrung gesammelt. Konstruktive Vorschläge unserer Kunden haben wir aufgeschrieben und werten sie gemeinsam aus.

Ob es eine Wiederholung gibt, beschließen wir gemeinsam beim Nachtreffen zum Markt. Lust auf mehr? Mal sehen … 🙂